BLÜTENPRACHT IM SCHATTEN!
BLÜTENPRACHT IM SCHATTEN!
AUSDAUERNDE STAUDEN FÜR TERRASSEN UND BEETE.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT:
Blühende Gartenpflanzen bringen jetzt Farbe und Lebendigkeit in Beete und Pflanzgefäße. Viele entwickeln über den Sommer hinweg immer neue Blüten. Gleichzeitig bieten sie Bienen und anderen Insekten wertvolle Nahrung. So entsteht Schritt für Schritt ein Garten, der über viele Wochen hinweg in voller Blüte steht.

Wenn Gärten und Terrassen aufblühen, verändert sich mehr als nur die Farbe. Höhen, Texturen und Blütenformen greifen ineinander und schaffen lebendige Bilder. Stauden und Sommerblüher zeigen jetzt, wie vielseitig sich Beete und Gefäße gestalten lassen. Mal üppig, mal luftig und immer mit eigener Handschrift.

Die DAHILIE (Dahlia-Hybride) beeindruckt mit kunstvoll geschichteten Blüten in intensiven Farbtönen – von dicht gefüllt bis locker und offen. Diese Vielfalt erlaubt zahlreiche Kombi-nationen in Topf und Beet. Im Beet übernimmt sie gern die Hauptrolle, im Kübel wirkt sie üppig und füllt den Raum. Ein warmer, heller Platz und lockerer Boden mit guter Drainage sind entscheidend, denn anhaltende Nässe verträgt sie nicht. Da sie kälteempfindlich ist, werden die Knollen nach dem ersten Frost ausgegraben und frostfrei gelagert.

üBRIGENS::
In ihrer mexikanischen Heimat wurde die Dahlie ursprünglich wegen ihrer stärkereichen Knollen angebaut. Erst später entdeckte man ihre Blüten als Zierde für den Garten.

Duft gehört zu ihren schönsten Eigenschaften. Die FLAMMENBLUME (Phlox paniculata) zählt zu den klassischen Sommerstauden und wirkt dennoch erstaunlich zeitgemäß. Ihre üppigen Blütenrispen verbinden höhere Stauden mit niedrigeren Begleitern und schaffen ruhige Übergänge im Beet. Am besten entwickelt sie sich an einem hellen Standort mit guter Luftzirkulation. Humose Erde, die Feuchtigkeit speichert, ohne nass zu bleiben, bietet ideale Bedingungen. Dann zeigt die Flammenblume ihre Blüten meist bis in den September. In Trockenphasen hilft gelegentliches Gießen. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte kann eine zweite Blühphase anregen. So entfaltet sie über viele Wochen hinweg Farbe und Duft und zieht ganz nebenbei zahlreiche Insekten an.

Der FINGERHUT (Digitalis purpurea) entwickelt im Sommer markante Blütenkerzen, dicht besetzt mit glockenförmigen Blüten in Rosa, Purpur oder Weiß. Im Inneren zeigen sich feine Punktzeichnungen, wie eine kleine Landebahn, die Bestäuber gezielt zum Nektar führt. Am wohlsten fühlt er sich an einem hellen Platz im lichten Halbschatten, in humoser Erde, die gleichmäßig feucht bleibt. Da er sich gern selbst aussät, erscheint er im Garten immer
wieder neu. Die Pflanze ist giftig, bitte außerhalb der Reichweite von Kindern pflanzen.

SCHON GEWUSST?
Im Englischen heißt der Fingerhut Foxglove – „Fuchshandschuh“. Einer Legende nach trugen Füchse die Blüten wie kleine Handschuhe, um sich lautlos anzuschleichen.

Kaum eine Staude steht so sehr für klassische Blütenpracht im Garten wie der RITTERSPORN (Delphinium elatum). Schon im 19. Jahrhundert zählte er aufgrund seiner dicht besetzten Blütenkerzen zu den beliebtesten Prachtstauden in europäischen Bauerngärten und Park-anlagen. Die Blütezeit reicht meist bis in den Juli. Wird die Pflanze nach der ersten Blüte zurückgeschnitten, zeigt sich häufig noch einmal ein leichterer Flor im Spätsommer. Am besten gedeiht Rittersporn an einem sonnigen, geschützten Platz. Nährstoffreiche, lockere Erde unterstützt ein kräftiges Wachstum. Die Pflanze ist giftig, am besten außerhalb der Reichweite von Kindern platzieren.

TIPP:
Da die hohen Blütenstände windempfindlich sein können, ist eine Stütze oft sinnvoll.


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