BLÜTENPRACHT IM SCHATTEN!
BLÜTENPRACHT IM SCHATTEN!
HORTENSIEN & BEGLEITER FÜR SCHATTIGE LIEBLINGSPLÄTZE.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT:
Im Schatten entsteht Blütenfülle. Hortensien und ihre Begleiter zeigen, wie lebendig, vielschichtig und überraschend farbstark halbschattige und schattige Gartenräume wirken können.

KLEINES HORTENSIEN-1×1:
Lichter Schatten bekommt den meisten gut, Rispenhortensien sind etwas anpassungsfähiger. Humose, lockere Erde mit gleichmäßiger Feuchte ist ideal, austrocknen sollte der Boden nicht. Bauernhortensien nur behutsam schneiden, da sie am alten Holz blühen, während Ball- und Rispenhortensien einen stärkeren Rückschnitt im Frühjahr vertragen.

Was auf den ersten Blick wie eine locker gesteckte Blütengirlande wirkt, ist das Besondere dieser Sorte. Die GIRLANDENHORTENSIE (Hydrangea macrophylla 'Runaway Bride'®) bildet ihre weißen Blüten nicht nur an den Triebspitzen, sondern entlang der gesamten Seitentriebe. So entsteht ein fließender, fast schwebender Eindruck, der sich besonders schön in Töpfen, erhöhten Gefäßen oder im vorderen Bereich halbschattiger Beete entfaltet.

Die BALLHORTENSIE (Hydrangea arborescens 'Annabelle') bildet ab Frühsommer große, cremeweiße, leicht grünliche Dolden, die sich allmählich zu einem klaren Weiß entwickeln. Ihre Blüten wirken wie weich gezeichnete Kugeln im Halbschatten. Mit bis zu 25 Zentimetern Durchmesser zählen sie zu den eindrucksvollsten Blütenformen im schattigen Garten. Selbst im Verblühen behalten sie ihre klare, kugelige Struktur.

SCHON GEWUSST?
Botanisch stammt Hydrangea arborescens aus den östlichen Wäldern Nordamerikas. Dort wächst sie am Gehölzrand, was ihre Vorliebe für lichtgeschützte Standorte erklärt.

Verlässlichkeit ist ihre besondere Stärke. Diese BRAUERNHORTENSIE (Hydrangea macrophylla 'Forever & Ever'®) bildet Blüten am vorjährigen und zugleich am neuen Holz. Dadurch setzt sie selbst nach Spätfrost oder einem stärkeren Rückschnitt erneut Knospen an und verlängert ihre Blütezeit spürbar. Ihre großen Ballblüten erscheinen, je nach Sorte, in Rosa, Blau oder Weiß. Welche Nuance sich entwickelt, entscheidet der Boden: In saurem Substrat entstehen blaue Töne, in kalkhaltigeren Bereichen eher rosafarbene.

üBRIGENS:
Die Serie 'Forever & Ever'® wurde gezielt gezüchtet, um Blütenausfälle nach Spätfrost zu vermeiden, da sie nicht nur am vorjährigen, sondern zusätzlich am neuen Holz Knospen bildet.



Die PRACHTSPIERE (Astilbe) bringt Bewegung in schattige Pflanzungen. Ihre fedrigen Rispen erscheinen, je nach Sorte, in Weiß, Rosa, Karminrot oder Violett und setzen einen lockeren Kontrast zu den runden Blütenbällen der Hortensien. Gleichzeitig bleibt das gefiederte Laub als ruhige Basis erhalten. Astilben stammen aus Ostasien und bevorzugen von Natur aus frische Waldstandorte. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für humusreiche Böden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit.

TIPP:
Astilben eignen sich gut als Schnittblume, denn ihre Rispen behalten sowohl frisch als auch getrocknet lange ihre Form.

Die MAGICAL®-HORTENSIE (Hydrangea macrophylla 'Magical Four Seasons'®) gehört zu jenen Hortensien, deren Blütenfarbe nicht statisch bleibt, sondern sich mit zunehmender Reife wandelt. Anders als klassische Bauernhortensien, deren Farbe stark vom pH-Wert abhängt, ist ihr Farbverlauf vor allem genetisch gesteuert. Aus frischen Anfangstönen entwickeln sich im Verlauf tiefere Nuancen, oft mit einem Hauch Grün, intensiverem Rosa oder rauchigem Blau. Dieser gezielte Farbwechsel verleiht schattigen Gartenräumen spürbar mehr Dynamik.

TIPP:
Verblühte Dolden ruhig stehen lassen. Mit zunehmender Reife entwickeln sie besonders schöne, leicht grünliche oder gedämpfte Farbtöne.

Kaum eine Staude bringt Blattstruktur so selbstverständlich in schattige Bereiche wie die FUNKIE (Hosta-Hybride). Ihre großen, oft herzförmigen Blätter entfalten, je nach Sorte, ein breites Spektrum von sattem Grün über Blaugrün bis hin zu cremeweiß gerandeten Varianten. Gerade im Zusammenspiel mit Hortensien entsteht ein spannender Kontrast: Hier die runde Blüte, dort die ruhige, flächige Blattwirkung. Hosta stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde im 19. Jahrhundert in Europa zur geschätzten Blattschmuckstaude. Der botanische Name ehrt den österreichischen Botaniker Nikolaus Thomas Host. Ihr eigentlicher Zierwert liegt im Laub, doch im Sommer erscheinen zusätzlich zarte, meist violette oder weiße Blüten an aufrechten Stielen.

TIPP:
Funkien wirken besonders schön, wenn mehrere Sorten in unterschiedlichen Blattgrößen kombiniert werden.

Anders als viele ihrer Verwandten verträgt sie mehr Licht. Die RISPENHORTENSIE (Hydrangea paniculata 'Gardenlights'®)trägt ihre kegelförmigen Blütenstände aufrecht und gut sichtbar über dem Laub. Von Sommer an zeigt sie über viele Wochen hinweg cremeweiße Blüten und entwickelt dabei eine besonders reiche Blütenfülle, die bis in den Herbst hinein anhält. So entsteht eine ruhige, gleichmäßige Blütenwirkung mit überraschend viel Fülle. Mit ihrem aufrechten Wuchs fügt sie sich harmonisch in gemischte Pflanzungen ein, wirkt als strukturgebender Solitär und lässt sich auch zu einer lockeren Blütenhecke pflanzen.

FREILAND-FARNE wie der Elefantenrüsselfarn (Dryopteris atrata), der Frauenfarn (Athyrium otophorum Okanum) oder der wurmfarn (Dryopteris affinis) verleihen mit ihren fein gefiederten Wedeln der Pflanzung eine spürbare Leichtigkeit. Botanisch gehören Farne zu den ältesten Pflanzen der Erde. Sie bilden keine Blüten und keine Samen, sondern vermehren sich über Sporen. Ein evolutionäres Prinzip, das sich seit über 300 Millionen Jahren bewährt hat.

Sanftes Licht für laue Sommerabende. Die LED-HäNGEKERZE verbindet die warme Optik einer klassischen Stabkerze mit moderner Technik. Der realistische Flacker-Effekt erzeugt eine ruhige, natürliche Lichtstimmung – ob frei hängend an Ästen und Pergolen oder dekorativ aufgestellt in Laternen und Gefäßen. Dank Batteriebetrieb sorgt sie flexibel auch dort für Licht, wo kein Stromanschluss in der Nähe ist.

Fotos:
Heinje

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