SOMMER IM STAUDENGARTEN!
SOMMER IM STAUDENGARTEN!

AUF DEN PUNKT GEBRACHT:

Wenn Gärten bepflanzt werden, entsteht mehr als nur Farbe. Duft, Struktur und Bewegung verbinden sich zu einem Bild, das sich über viele Wochen weiterentwickelt. Stauden, Lavendel und Blühklassiker zeigen jetzt, wie vielseitig ein Garten wirken kann und wie dauerhaft schön sich Gestaltung anfühlt.

In Blau- und Violettnuancen prägen die Blütenstände des STEPPENSALBEIS (Salvia nemorosa) die Höhenwirkung im Garten. Gleichzeitig bietet er reichlich Nektar und wird so zuverlässig von Bienen und anderen Bestäubern angeflogen. Der Name „Salvia“ leitet sich von salvare = heilen ab. Anders als der Echte Salbei steht hier jedoch die ausdauernde Blüte im Mittelpunkt. Er benötigt viel Licht und gut drainierten Boden. Dauerhaft nasse Wurzeln verträgt er nicht. Ist der Platz passend gewählt, bleibt er über Jahre vital und winterhart.

SCHON GEWUSST?
Steppensalbei gehört zu den remontierenden Stauden und blüht nach einem Rückschnitt erneut.

Leicht und sommerlich begleiten diese SONNENHüTE durch warme Tage im Garten. Gefertigt aus einem luftigen Kunststoff-Baumwoll-Geflecht in warmen Naturtönen, bieten sie mit ihrer breiten Krempe zuverlässigen Schatten für Gesicht und Nacken. Angenehm bei der Gartenarbeit und entspannend in ruhigen Stunden im Freien.

BLüHENDE VERTIKALE.

Kaum eine Staude strebt so entschlossen in die Höhe wie der RITTERSPORN (Delphinium-Hybride). Seine dicht besetzten Blütenkerzen in Blau, Violett, Weiß oder Rosé verleihen Pflanzungen eine fast majestätische Wirkung und sorgen auch im Kübel auf der Terrasse für eine klare Höhenstruktur. Früher nutzte man einzelne Wildarten sogar als Färberpflanzen. Ein Hinweis darauf, wie intensiv ihre Farbpigmente wirken. Dieses klare Blau zählt bis heute zu den kostbareren Tönen im Garten. Rittersporn bevorzugt einen sonnigen, geschützten Platz mit nährstoffreichem, tiefgründigem Boden. Gleichmäßige Feuchtigkeit unterstützt stabile Triebe. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte kann einen zweiten Flor anregen.

Mit seinen hohen Blütentürmen lenkt der FINGERHUT (Digitalis purpurea) den Blick nach oben und wirkt dabei besonders eindrucksvoll. Die glockenförmigen Blüten reihen sich dicht an dicht und öffnen sich nach und nach. So entsteht über Wochen ein lebendiges Farbspiel von unten nach oben. Botanisch zählt er zu den kurzlebigen Arten: Meist wächst er zweijährig, versamt sich jedoch gern selbst und bleibt dem Garten auf diese Weise erhalten. Der Fingerhut bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Platz mit lockerer, humoser Erde.
Wichtig zu wissen: Alle Pflanzenteile sind giftig. Im Familiengarten sollte er bewusst platziert werden.

TIPP:
Besonders in Kombination mit Rosen oder locker wachsenden Stauden entfaltet der Rittersporn seine elegante Wirkung.


Locker, fast schwebend wirkt die PRACHTKERZE (Gaura lindheimeri), wenn ihre zarten Blüten über den Blättern tanzen. An langen, feinen Trieben öffnen sich unzählige weiß- oder rosafarbene Einzelblüten. Jede nur für kurze Zeit, doch ständig folgen neue. So entsteht über viele Wochen ein Eindruck von Bewegung. Ursprünglich stammt sie aus den Prärien Nordamerikas. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für warme, sonnige Plätze und durchlässige Böden. Mit Trockenphasen kommt sie gut zurecht, auf dauerhaft nasse Erde reagiert sie empfindlich.

TIPP:
Prachtkerzen wirken am schönsten in Gruppen gepflanzt. So kommt ihr schwebender Blüteneffekt besonders gut zur Geltung.

Der Duft des Südens liegt in der Luft: LAVENDEL (Lavandula angustifolia) stammt aus dem Mittelmeerraum und liebt helle, warme Standorte. Seine silbrig schimmernden Blätter reflektieren das Licht, die violetten Blütenähren bringen Ruhe ins Beet oder in den Kübel. Als Halbstrauch besitzt er eine verholzende Basis. Ein Rückschnitt nach der Blüte hält ihn kompakt und verhindert, dass er von unten verkahlt. Für Bienen und andere Bestäuber ist er eine wertvolle Nahrungsquelle. Lavendel braucht viel Sonne und einen gut drainierten, eher mageren Boden. Trockenphasen meistert er erstaunlich gelassen.

Wie ein heller Schleier wirkt die PRACHTSPIERE (Astilbe japonica) in halbschattigen Bereichen des Gartens. Ihre fedrigen Blütenrispen in Weiß, Rosé oder Karmin steigen über dem fein gefiederten Laub auf und bringen Farbe und Schwung in Bereiche, die sonst oft grün dominiert bleiben. Ihre Heimat liegt in feuchten Waldregionen Ostasiens, ein Hinweis auf ihre Vorlieben. Sie entwickelt sich optimal in humosem, frischem Boden, der nicht austrocknet. Ein Platz im lichten Schatten bekommt ihr besonders gut, sowohl im Beet als auch im Kübel. Dort bleibt sie über viele Jahre vital und wird zudem gern von Insekten besucht.

SCHON GEWUSST?
Wer die Blütenstände stehen lässt, kann sich bis in den Winter an den zarten, getrockneten Rispen der Prachtspiere erfreuen.

ZUVERLÄSSIGE HELFER

Die handliche GARTENSCHERE aus Eisen mit roten Kunststoffgriffen liegt gut in der Hand und ermöglicht saubere, kraftsparende Schnitte an Stauden, Kräutern oder jungen Trieben. Wer länger im Beet arbeitet, schont mit den grünen KNIESCHONERN aus robustem Kunststoff die Gelenke. Sie polstern angenehm, bieten sicheren Halt und machen auch längere Pflegeeinsätze deutlich komfortabler.

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