WILLKOMMEN FRÜHLING!
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AUF DEN PUNKT GEBRACHT:

Zarte Blüten, sanfte Farben und natürliche Materialien prägen den Trend "Shabby Charme" und begrüßen die neue Saison mit einem Hauch Nostalgie. Frühlingsblüher setzen Akzente und schaffen eine Atmosphäre, die Natürlichkeit und Vintage-Elemente verbindet. Wir zeigen Ihnen, wie sich dieser Trend ganz einfach bei Ihnen zuhause um-setzen lässt.

Im zeitigen Frühjahr zeigt das Mandelbäumchen (Prunus triloba) seine dicht gefüllten, rosafarbenen Blüten, oft, bevor das erste Blatt zu sehen ist. In dieser kargen Zeit wirkt es fast überraschend lebendig und bringt einen feinen, natürlichen Farbakzent in den Eingangsbereich. Schneiden Sie das Mandelbäumchen direkt nach der Blüte zurück, so behält es seine kompakte Form und bildet am jungen Holz neue Knospen für das nächste Frühjahr. Achten Sie im Beet oder Kübel auf gleichmäßige Feuchtigkeit, vermeiden Sie jedoch Staunässe, damit die feinen Wurzeln gesund bleiben.

SCHON GEWUSST? In China, wo das Mandelbäumchen seinen Ursprung hat, symbolisiert die Mandelblüte den Frühlingsanfang und die weibliche Schönheit. In Neujahrsdekorationen gilt sie zudem als Glücks- und Segenssymbol für einen Neubeginn.

Fein geformte Blütentrauben in sanftem Weiß verleihen der Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum) eine besondere Leichtigkeit. Sie wirkt klar, unaufdringlich und bringt eine helle Frische vor die Haustür, die sofort an Frühling denken lässt. In kleinen Gruppen gepflanzt, entsteht ein harmonisches Bild, das sich mühelos in natürliche Arrangements einfügt. Sonnige bis halbschattige Plätze und eine durchlässige, humose Erde bieten die besten Bedingungen für ihr Wachstum.

TIPP: Auch wenn die weißen Sorten etwas weniger Nektar bieten als die blauen, sind sie wertvolle Frühblüher für Insekten.

Vom Orient in unsere Vorgärten: Die Ranunkel (Ranunculus asiaticus) stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und war bereits im 16. Jahrhundert eine begehrte Zierpflanze in europäischen Schlossgärten. Ihre dicht geschichteten Blüten bringen mit Farben von Creme über Rosa bis zu kräftigem Gelb eine besondere Fülle vor die Haustüre. Die Ranunkel bevorzugt sonnige, aber nicht zu warme Plätze und eine durchlässige, humose Erde. Gleichmäßige Feuchtigkeit fördert die Blüte, Staunässe sollte vermieden werden. So zeigt sie sich über viele Wochen hinweg als beständiger Frühlingsgruß.

Das Tausendschön (Bellis perennis) gehört zu den ersten Pflanzen, die Farbe vor die Haustür bringen. Seine rund gefüllten Blüten in Weiß, Rosa und Rot – teils auch zweifarbig – leuchten dicht über dem frischen Grün und bereiten nicht nur Besuchern einen fröhlichen Empfang. Die kleine, robuste Staude gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Plätzen in lockerer, humoser Erde. Gleichmäßige Feuchtigkeit sorgt für anhaltende Blüte, Staunässe sollte vermieden werden. Entfernen Sie regelmäßig Verblühtes, dann zeigt das Tausendschön über Wochen hinweg neue Knospen.

TIPP: Wer das Tausendschön nach der Blüte ins Beet setzt, kann sich oft im nächsten Jahr erneut an den Blüten erfreuen.

Schlicht und natürlich präsentieren sich die Hasen aus hellem Paulowniaholz. Ob einzeln oder als Duo arrangiert, fügen sie sich mühelos in frühlingshafte Dekorationen ein.

Zarte Blüten und ein lockerer, leicht überhängender Wuchs machen das Männertreu (Lobelia erinus) zu einer besonders feinen, zurückhaltenden Erscheinung. Die Blüten wirken fast wie zufällig verteilt und unterstreichen den leicht gelebten, natürlichen Charakter des "Shabby Charme"-Trends. Die Pflanze liebt helle, geschützte Plätze und gleichmäßig feuchte Erde.

SCHON GEWUSST? Männertreu verdankt seinen Namen seiner langen Blütezeit. Bei guter Pflege zeigt es monatelang immer neue Blüten und gilt als besonders verlässlich.

Zart nickende Blüten und filigranes Laub geben der Akelei (Aquilegia vulgaris) eine Anmutung, die an traditionelle Bauerngärten erinnert. Im späten Frühjahr erscheint sie in einer breiten Farbpalette von sanft bis kräftig und bringt eine ruhige, leicht nostalgische Note ins Beet. Halbschattige bis sonnige Standorte mit lockerer, humoser Erde lassen sie zuverlässig gedeihen. Ist sie erst etabliert, sät sie sich gern selbst aus und sorgt über die Jahre hinweg für natürliche Vielfalt. Ein Rückschnitt nach der Blüte hält die Staude vital und unterstützt ihren eigenwilligen, lebendigen Charakter.

ÜBRIGENS: Besonders Hummeln lieben die tiefen Blütenkelche der Akelei. Sie gehören zu den wenigen Insekten, die mit ihrem langen Rüssel an den Nektar im Sporn gelangen.

Bild Tausendschön: floradania.dk

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